GEZIELTE POWER IM RICHTIGEN MOMENT – GLÜHKERZEN VON NGK SPARK PLUG

In Zeiten des Klimawandels und „gefühlt“ wärmerer Winter stellt sich mancher die Frage, ob der Glühkerzenservice für die Werkstatt noch relevant ist. Doch weit gefehlt: Selbst in milden Wintern sind Glühkerzen gefordert – weniger als Starthelfer, in jedem Fall aber als unverzichtbarer Bestandteil des Abgassystems, erklärt NGK SPARK PLUG EUROPE GmbH.

NGK muss es wissen – schließlich ist das Unternehmen der größte Glühkerzenhersteller der Welt und beliefert neben dem Aftermarket nahezu alle wichtigen Automobilhersteller Europas mit Dieselkaltstarttechnologie. Laut dem Zündungs- und Sensorspezialisten sind funktionstüchtige Glühkerzen mehr denn je notwendig, sogar bei Plusgraden.

Otto-ähnlicher Kaltstart

Klar: Auch in modernen Fahrzeugen kommt die Glühkerze bei niedrigen Außentemperaturen zum Vorheizen des Brennraums zum Einsatz und gewährleistet so einen umweltschonenden, kraftstoffeffizienten und reibungslosen Kaltstart. Die Dauer dieses „Vorglühens“ konnten Hersteller wie NGK dank kontinuierlicher Weiterentwicklung der Glühkerzentechnologie in den vergangenen Jahrzehnten auf wenige Sekunden reduzieren. Der vollkeramischen NHTC-Glühkerze von NGK genügen sogar weniger als zwei Sekunden, um sich auf mehr als 1.000 °C zu erhitzen. „Dieses für den Autofahrer kaum noch wahrnehmbare Vorglühen sorgt für einen Kaltstart vergleichbar mit dem eines Otto-Motors“, erklärt Oliver Posati vom Technischen Service bei NGK SPARK PLUG. „Der Motor springt sofort an, läuft ruhiger und das typische Diesel-Kaltstartnageln ist deutlich minimiert. Außerdem sind die Schadstoff- und Rußemissionen vom ersten Meter an minimal, was für die Einhaltung der EURO-Normen eine bedeutende Rolle spielt.“

Unverzichtbar für DPF und AGR-Ventil

Damit nicht genug: Das so genannte Zwischenglühen ­der Glühkerzen wird immer wichtiger. Unter Zwischenglühen versteht man, dass Glühkerzen im laufenden Motorbetrieb von der Motorsteuerung zugeschaltet werden können. Eine Maßnahme, die notwendig ist, um den generell steigenden Anforderungen in puncto Reduzierung der Partikel- und Stickoxid-Emissionen zu entsprechen. „Um die strengen Vorgaben zu erfüllen, setzen die Autohersteller auf Dieselpartikelfilter (DPF) und Abgasrückführung“, so Posati. Der DPF allerdings verfügt nur über eine begrenzte Aufnahmekapazität und muss regelmäßig regeneriert werden. Dazu wird der DPF für rund zehn Minuten auf über 600 °C aufgeheizt. Das  Zwischenglühen der Glühkerzen bei weit über 1.000 °C unterstützt diesen Prozess.

Darüber hinaus gilt es, den Brennraum bei Bergabfahrten vor einem Abkühlen zu schützen. Posati: „In Schubphasen sinkt die Abgastemperatur. Bei erneutem Gasgeben stößt der Motor dann in den ersten Takten zu viele Abgase und Ruß aus. Dem wird durch das Aktivieren der Glühkerzen in den Schubphasen entgegengewirkt.
Das AGR-Ventil dagegen neigt in einigen Fahrzeugen bei niedrigen Abgastemperaturen zu Verkokung. Um die Abgastemperatur nicht unter ein kritisches Level absinken zu lassen, aktiviert die Motorsteuerung auch hier je nach Lastsituation des Fahrzeugs die Glühkerzen.“ Gleiches geschieht übrigens, um ein schnelles Wiederanspringen zu ermöglichen, wenn das Start-Stopp-System den Motor an der Ampel bei niedrigen Temperaturen deaktiviert.

Für häufiges Zwischenglühen auf derart hohem Niveau ist die NHTC-Glühkerze von NGK ideal: Sie kann mehr als zehn Minuten bei einer Temperatur von bis zu 1.350 °C zwischenglühen – eine Eigenschaft, die sie in der Erstausrüstung für viele Automobilhersteller unverzichtbar macht.

Wie äußert sich ein Defekt?

Wenn die Glühkerzen altern oder defekt sind, springt das Fahrzeug bei niedrigen Temperaturen möglicherweise nicht an. Das ist ärgerlich für den Fahrer – doch es fällt sofort auf. Liegen die Außentemperaturen dagegen hoch genug, um die Selbstzündung des Diesel-Luft-Gemischs trotz defekter Glühkerzen zu ermöglichen, drohen erhebliche Folgeschäden. Denn wird der Fehler nicht bemerkt, können DPF und AGR-Ventil möglicherweise irreparabel in Mitleidenschaft gezogen werden. „Moderne Fahrzeuge signalisieren solche Fehler meist im Rahmen der On-Board-Diagnose. Allerdings wird der Zusammenhang zwischen defekten Glühkerzen und Problemen mit DPF oder AGR oft nicht deutlich. Hier ist es für die Werkstatt wichtig zu wissen: Ein nicht ausreichend regenerierender DPF oder ein verkoktes AGR-Ventil kann mit einem Defekt an den Glühkerzen oder der Glühkerzensteuerung zusammenhängen“, erklärt Posati.

Aus all diesen Gründen sind die Glühkerzen bei einigen Fahrzeugen mittlerweile sogar als „abgasrelevantes Bauteil“ klassifiziert. Tritt bei solchen Fahrzeugen ein Fehler an den Glühkerzen auf, wird dies durch die entsprechende Warnlampe angezeigt. Der Fahrer sollte dann in jedem Fall eine Werkstatt aufsuchen. Zum einen, weil das Fahrzeug die §57a-Begutachtung in diesem Zustand nicht bestehen und kein „Pickerl“ mehr erhalten würde. Zum anderen, weil Folgeschäden an DPF und AGR drohen.

OE-Qualität macht den Unterschied 

Die Qualität und Zuverlässigkeit der Glühkerzen-Leistung, insbesondere im Winter, hängt direkt von der Qualität ihrer Entwicklung und Fertigung ab. Der Experte bestätigt: „Es wird dringend empfohlen, Glühkerzen von einem bewährten Originalhersteller zu verwenden. NGK SPARK PLUG entwickelt sein Fachwissen seit den 1960er Jahren im Bereich Vorheizen von Motoren stetig für die führenden Automobilhersteller der Welt in Bezug auf Leistung und Umweltfreundlichkeit weiter. “

Um Händlern, Werkstätten und Autofahrern die ideale Ersatzglühkerze für ihre Allwetterbedürfnisse bereitstellen zu können, bietet NGK SPARK PLUG zwei erfolgreiche Serien unter seiner Marke NGK Ignition Parts an: Yellow Line und für bestimmte Märkte D-Power. Insgesamt umfasst das Sortiment mehr als 260 Glühkerzen-Teilenummern für Personenkraftwagen, die den Großteil des Fuhrparks auf Europas Straßen abdecken.

Viele davon, darunter die NHTC und AQGS Typen, werden direkt aus den OE-Anwendungen des Unternehmens an den Aftermarket geliefert. Dadurch bieten sie einen zuverlässigen Start bei niedrigen Umgebungstemperaturen, eine Reduzierung der Emissionen während der Aufwärmphase und einen ruhigeren Motorlauf, wenn der Motor in Betrieb ist. Das robuste Silikon-Nitrit-Gehäuse jeder Glühkerze wurde vom Unternehmen speziell für hervorragende Wärmeübertragung, luftundurchlässige Abdichtung, hohes Scherdrehmoment und Schutz der Heizwendel entwickelt. Eine spezielle Beschichtung der Ummantelung erhöht die Korrosionsbeständigkeit.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.ngkntk.com/de/produkte/gluehkerzen/ 

Nützliche Montagetipps finden Sie außerdem unter: https://www.tekniwiki.com/fileadmin/user_upload/ngk_montagetipps_gluhkerzen.pdf

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